Winterfütterung

Fütterung im Winter

Über die Zweckmässigkeit der Winterfütterung gehen die Meinungen oft stark auseinander. Biologisch gesehen ist das Füttern im Winter nicht notwendig. Vögel, die bei uns überwintern, sind sehr gut an die kalte Jahreszeit angepasst.


Foto: www.nabu.de

 

Fütterung von Kleinvögeln

Futterstellen bieten eine gute Gelegenheit, Vögel aus der Nähe zu beobachten und ermöglichen somit schöne Naturerlebnisse. Deshalb ist gegen ein sachgemässes und massvolles Füttern nichts einzuwenden, wenn wir uns gleichzeitig auch für die dringenden Natur- und Vogelschutzprobleme einsetzen.

Wann soll man füttern?

Bei Dauerfrost, Eisregen oder geschlossener Schneedecke kann die Fütterung eine Überlebenshilfe sein. Der Futterbedarf ist am frühen Morgen am grössten, weil die Vögel nach der langen Nacht besonders hungrig sind. Viele Vögel kommen auch am Nachmittag nochmals an die Futterstelle, um für die Nacht vorzusorgen. Wir raten deshalb, die Futtervorräte jeweils am Abend so aufzufüllen, dass sie für mindestens 24 Stunden reichen.

 

Was soll man füttern?

Achten Sie grundsätzlich auf qualitativ einwandfreies Futter. Dieses sollte möglichst der natürlichen Nahrung der Vögel entsprechen; Gewürztes, Essensreste oder Brot gehören also nicht dazu. Aus ökologischen Gründen verzichten wir zudem auf die Verwendung von Futterbestandteilen, die aus weit entfernten Ländern stammen, namentlich auf Palmöl, Kokosfett und Erdnüsse.


Wie soll man die Futterstelle einrichten?

Bieten Sie Körner, Haferflocken und Rosinen in einem Futterhaus mit Reservebehälter an, wo sie vor Nässe geschützt sind und in die offenen Krippen nachsickern. Die unmittelbare Umgebung der Futterstelle – etwa im Umkreis von 2–5 m – sollte jedoch frei sein, damit nicht Feinde, wie z.B. Katzen, den Vögeln auflauern können.


Wie steht´s mit Wasser?

Vögel nutzen Wasserstellen ganzjährig zum Baden oder Trinken. Im Winter fressen sie auch Schnee, um ihren Durst zu löschen. Wegen der Gefahr von Krankheitsübertragungen (siehe unten) raten wir, den Vögeln nur dann eine Wasserstelle anzubieten, wenn diese täglich gereinigt und das Wasser mindestens einmal pro Tag ersetzt werden kann. Noch besser sind Vogelbäder, bei denen dauernd Frischwasser hindurchfliesst. Achten Sie auf eine katzensichere Platzierung!


Krankheiten vorbeugen!

Die Übertragung von Krankheiten stellt an Futterstellen mit Abstand die grösste Gefahr dar. Vermeiden Sie deshalb Kot-Verunreinigungen am Futterplatz nach Möglichkeit (z.B. durch schmale Krippen am Futterhaus oder Vogeltränken mit dauernd fliessendem Wasser – siehe oben). Wo dies nicht möglich ist, z.B. unter dem Futterhaus, wo neben dem Kot der Vögel auch regelmässig Körner herunterfallen, sollten Sie das Körner-Kot-Gemisch regelmässig wegräumen.


 

Kontakt:

Simon Läuchli

Hauptstrasse 16
5113 Holderbank
Tel: 062 893 17 42
E-Mail: simon.laeuchli@bluewin.ch


Letzte Änderung: 01.10.2019


.


 

© 2019 VNV-Holderbank AG / All Rights Reserved. Designed by Gabriel Colombi